33 Jahre Hettstedter Karnevalsgesellschaft
“Neudorfer - Narren” e.V.
3 x 11 und kein bisschen müde

Aktuelles
Karten für die kommende Session können ab sofort geordert werden.
Um Euch den Karneval etwas näher zu bringen - ein paar Begriffserklärungen zum Karneval:
Als Rathaussturm wird der jährliche Sturm der Narren auf das Rathaus bezeichnet, der in vielen Gegenden Deutschlands Brauch ist. Ziel ist es, dass der Bürgermeister der Gemeinde oder Stadt den Rathausschlüssel symbolisch an die Narren übergibt. Dies soll symbolisieren, dass die gewohnte Ordnung während der "fünften Jahreszeit" außer Kraft gesetzt ist. Oft verwendete Termine für einen Rathaussturm sind der 11.11. oder der Schmutzige Donnerstag Während der Zeremonie wird häufig das Amtsgeschehen, besondere Ereignisse oder auch Patzer der Verwaltung des vergangenen Jahres auf die Schippe genommen.
Bütt - Die "Waschbütt" (der Waschzuber) diente immer dazu, schmutzige Wäsche zu waschen. Im Karneval diente die Bütt, zumeist in Form eines Fasses, dem Redner als "Stellplatz", aus dem er "schmutzige Wäsche waschen" und dem Publikum die Leviten lesen konnte.
Elf - E(galite), L(iberte), F(raternite) - Einheit, Freiheit-Brüderlichkeit - die Anfangsbuchstaben ergeben aneinandergereiht das Wort "Elf". Es gibt noch viele andere Erklärungen über Ursprung und Bedeutung dieser als "närrisch" bezeichneten Zahl. Am 11.im 11. um 11.11 Uhr wird die neue Session eröffnet, der Sitzungspräsident steht dem "Elferrat" vor, allerdings als "gleicher" (Jeck) unter lauter Jecken. (Das ist allerdings nur die Theorie, die Praxis sieht oft anders aus!)
Narrenkappe - Symbole spielten jeher eine Rolle, wie Narrenkappe, die Narrenzahl Elf, die Verleihung von Orden und Ehrendiplomen sowie die Karnevalsrufe 'Alaaf!' und 'Helau'. Die Idee zur Narrenkappe hatte der Preußische Generalmajor von Czettritz und Neuhauß, Kommandeur der 15. Kavallerie Brigarde in Köln. Bei der Versammlung begann von Czettritz seine Dankesrede mit den Worten: “Gleiche Brüder, gleiche Kappen” und schlug vor als Unterscheidungs-Zeichen der Eingeweihten von den Profanen ein kleines buntfarbiges Käppchen' während der Versammlungen zu tragen.
Orden - Waren im Karneval von Beginn an vorhanden und beliebt. Bei einer Verleihung steht die Persiflage von höfischem Zeremoniell und militärischer Auszeichnung im Mittelpunkt. Dennoch vermischt sich diese Ironie nicht selten mit ernstem Stolz und echter Freude über die Auszeichnung. Verliehen werden die Orden von den Karnevallsgesellschaften aber auch von unabhängigen Gruppen. Die Anlässe sind vielfältig.
Das Tanzmariechen ist eine auf die früheren Marketenderinnen zurückgehende traditionelle Figur im Karneval und kam zunächst nur im Rheinland vor. Gleichbedeutende Bezeichnungen sind Funkenmariechen oder Regimentstochter (z. B. bei der Ehrengarde im Kölner Karneval). Die typische Kleidung ist oft an Uniformen aus dem 18. Jahrhundert angelehnt: Dreispitz, Perücke, Uniformjacke, dazu ein kurzes Röckchen (oft plissiert), darunter Petticoat, Strumpfhose und weißes Spitzen- oder Rüschenunterhöschen. Die Tanzmariechen-Rolle wurde anfangs von einem Mann dargestellt und erst im Dritten Reich von weiblichen Tänzerinnen übernommen, um homosexuelle Anspielungen, die damals politisch unerwünscht waren, auszuschließen.
Konfetti - Die Bezeichnung kommt von dem italienischen "confetti" (Mehrzahl von "confetto). Mit diesem Wort werden in Italien Konfekt und andere Süßigkeiten bezeichnet. Im römischen Karneval bewarfen sich die Maskierten mit Zuckerkörnern und kleinen Bonbons. Heute fliegen außer den Bonbons, den "Guuzjen", kleine bunte Papierschnipsel - das Konfetti.
Als Präsident wird für gewöhnlich der 1. Vorsitzende eines Karnevalsvereins, -verbandes oder auch einer Narrenzunft (hier oft auch als Zunftmeister betitelt) genannt. Er ist damit auch im Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen. Gelegentlich führt er auch als Sitzungspräsident durch die eigenen Veranstaltungen
|